Falknerei

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Die tierischen Begleiter der "falconrider"

Mit dem Falknerjagdschein in der Tasche und einem geeigneten Jagdrevier mit an der Hand überlegten wir, welcher Greifvogel wohl zu uns passt. Zur Auswahl standen Habicht oder Harris Hawk. Beide sind geeignet aufgrund der in unserem Revier vorkommenden Beutetiere, dort zu jagen. Den Ausschlag gab letztlich das Clanverhalten der Harris Hawk. Es sind die einzigen Greifvögel, welche zusammen in Kompanie jagen und sich dabei gegenseitig unterstützen. Genau das gefiel uns. Im Juli 2014 zog der erste Harris Hawk in unsere große Voliere und eine spannende Ausbildungszeit begann.

Heinrich

Ganz aufgeregt holten wir ihn im Juli 2014 aus dem Münsterland ab, unseren Heinrich. Den Name hat er natürlich erst bekommen, nachdem er die erste Beute geschlagen hat. Das ist bei den Falknern so. Zuvor hieß er „Pieps“. Heinrich war ein absoluter „Schönflieger“ und mit Begeisterung bei der Öffentlichkeitsarbeit dabei. Er flog zuverlässig bei Kindern auf den Handschuh. Zusammen mit unseren Lusitanoaraber Sha Tamor begleitete er uns auch bei Ausritten. Heinrich war sehr reinlich. Tägliches Baden war für ihn Pflicht. Bei Regen und Dunkelheit flog er immer in seinen Innenbereich. Jagdlich schlug er zahlreiche Kaninchen sowie Krähen und Fasanen. Sein letzter Jagdflug endete für ihn leider tödlich. Er wurde nur 4 Jahre alt.


Lotte

Kurz vor Weihnachten 2014 war es soweit, wir holten Lotte aus dem verschneiten Sauerland. Lotte ist das ganze Gegenteil von Heinrich. Sie ist ein echter Draußenvogel. Baden braucht sie nicht. Der Regen wäscht es runter. Auch nachts ist sie immer draußen und gibt lauthals Alarm, wenn ihr etwas missfällt. Sie hat so schon eine Katze und einen Waschbär auf unserem Grundstück gemeldet. Bei der Jagd ist sie eine echte Kämpferin. Sie hat bisher zahlreiche Kaninchen und einen Entenerpel geschlagen. Lotte hört man immer landen, denn sie schlägt auf wie ein Stein und bringt uns damit zum Grinsen. Ihr bester Freund ist unser Hund Murphy, die beiden haben eine Partnerschaft. Sie weiß genau, dass er ihr zeigt, wo sich die Kaninchen verstecken. Manchmal denke ich, dass sie auch alleine losziehen würden. Bei der Öffentlichkeitsarbeit ist Lotte mit dabei, aber mehr auch nicht. Sie duldet es sozusagen, dass über sie erzählt wird. Niemals würde sie aber dort eine Flugshow zeigen. Solche Dinge kann doch bitte der männliche Part übernehmen. Sie fliegt viel lieber auf einen Baum und schaut von oben zu. Die größte Gefahr ist für Lotte ein Fahrrad. Sie erkennt es aus 2 Km-Entfernung und dann ist das Geschrei groß! Wir haben ihr schon mehrfach erklärt, dass das nicht schlimm ist, aber sie sieht es dennoch als gefährlich an. Wochenlang hatten wir unsere Fahrräder an die Voliere gestellt. Das ging gut, aber wehe wenn sich eins bewegt. Wir haben es aufgegeben und weisen die uns begegnenden Radfahrer nun darauf hin.


Oskar

Als unser Heinrich seinen Unfall hatte waren wir am Boden zerstört. Es sollte kein neuer Greifvogel ins Haus kommen. Zu tief saß der Schmerz bei uns. Nach einiger Zeit merkte man aber auch, dass Lotte ein männlicher Partner zur gemeinsamen Jagd fehlte. So entschlossen wir uns einen neuen Terzel zu kaufen. Im September 2018 zog „Terzelchen“ aus Berlin bei uns ein. Zu dem Zeitpunkt ist er gerade 16 Wochen alt und frisch von seinen Altvögeln getrennt. Der dreiwöchige Jahresurlaub wird genommen und es beginnt die Ausbildung von Terzelchen. Von Anfang an war zu erkennen, dass Terzelchen so ein ganz anderer Typ ist als Heinrich. Nicht nur sein Äußeres erinnert mit den goldenen Augenbrauen an einen Adler, auch sein Schrei ist diesem sehr ähnlich. Terzelchen ist ein Krieger. Das zeigt er sofort bei seinen ersten Flügen an der Lockschnur und später bei den Freiflügen. Mit ordentlicher Kraft kommt er förmlich auf den Handschuh geschossen. Am 4. Oktober 2018 schlägt er seine erste Beute, ein Kaninchen. Von nun an heißt er „Oskar“
Seine Fortschritte seht ihr in regelmäßigen Abständen unter News oder auf unserer öffentlichen Facebookseite.


Unser Jagdhund Murphy

Die erste Beizjagdsaison mit unseren Greifvögeln brachte uns zu folgender Erkenntnis: „Jagen ohne Hund ist Schund“!

Viele Chancen auf Beute haben wir vertan indem wir blindlings durchs Gebüsch gerobbt sind. Und geärgert haben wir uns darüber erst…

Es musste ein Hund her, genauer gesagt ein „Vogelhund“. Geeignete Rassen gibt es einige, aber der Kleine Münsterländer hatte es uns gleich angetan. Im Juli 2015 zog Murphy alias Lord vom Berlachblick bei uns ein. Langsam brachten wir Vogel und Hund zusammen. Mittlerweile arbeiten sie als Team. Murphy stöbert im Revier nach Kaninchen. Hat er eins gewittert, bleibt er ruckartig stehen und hebt dabei einen Vorderlauf. Das ist das Zeichen für unsere Harris Hawks. Sie positionieren sich in umliegenden Bäumen oder bei uns auf dem Handschuh. Murphy treibt dann das Kaninchen heraus. Er rennt aber nicht hinterher, sondern legt sich auf Kommando ab. Dafür bekommt er eine Belohnung. Die Vögel versuchen nun das Kaninchen zu verfolgen und zu schlagen. Die Chancen stehen dabei so ziemlich 50:50 zwischen Vogel und Kaninchen.


Kontaktdaten

Torsten Sperling
Telefon: +49 173 27 22 508
E-Mail: tex@falconrider.de


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